Warum du schnellstens investieren solltest!

Investieren statt Sparen

"Ohne Zins und Verstand"

"Der durchschnittliche deutsche Sparer ist ein Narr. Er geizt ohne Zins und Verstand. Er vernichtet sein Vermögen, anstatt es zu vermehren. Er bunkert sein Geld auf Sparbüchern und Girokonten, wo es wegen der mickrigen Zinsen von Tag zu Tag real an Wert verliert."

So beschreibt der Spiegel den typischen deutschen Sparer. Das klingt zunächst sehr hart. Doch woran macht der Spiegel Redakteur dieses Verhalten fest?

Eine aktuelle DZ Bank Studie gibt hier Aufschluss über die gesamte Misere.

Herausforderung Kaufkraftverlust durch Inflation

Den deutschen Privathaushalten sind durch die Niedrigzinsen seit 2010 bis 2016 Einnahmen in Höhe von 344 Milliarden Euro entgangen. Im Jahr 2017 dürften 92 Mrd. Euro hinzukommen.

Weiter schreibt die DZ Bank, dass die "Kombination aus niedrigen Zinsen und der traditionellen Risikoscheu privater Anleger einen gigantischen Geldanlagestau ausgelöst hat"

Dieser Geldanlagestau zeigt sich in der Entwicklung der deutschen Ersparnisse auf Bankkonten. Die Summe an Geld auf niedrigverzinsten Spar- und Girokonten steigt von Jahr zu Jahr auf mittlerweile 2,4 Billionen Euro.

Konnten sich die Sparer die letzten Monate noch mit dem Argument retten, dass die Inflation auch gen Null gesunken war, verhält es sich heute anders. Die Inflation steigt seit geraumer Zeit wieder kräftig an und nähert sich dem von der EZB angestrebten Zielwert von 2 Prozent.

Inflationsrate in Deutschland

Inflationsentwicklung in Deutschland seit 1957

Neben der Überwindung der Inflation steht der deutsche Sparer vor einer noch größeren Herausforderung.

Herausforderung Rente

Die Rente, oder auch der längste Urlaub des Lebens, muss geplant werden und das am besten früh. Der Grund: Das Rentenniveau, also der Anteil von dem letzten Bruttogehalt, den Du als Bruttorente erwarten kannst, sinkt seit Jahren. Von aktuell 48 Prozent wird es in den nächsten Jahren auf 40% sinken.

Die Rente, die dir in deinem Rentenbescheid auf Seite 1 versprochen wird, ist ohne Berücksichtigung der Inflation dargestellt und wird sich bei 2% Inflation in 35 Jahren halbieren

Für Alle, die im Jahr 2030 oder später in Rente gehen werden, wird eine Rente von knapp 700 € Kaufkraft nach Inflation bei 40 Beitragsjahren nicht ausreichen. (1500Euro vor Inflation)

Wenn du dich damit nicht abfinden möchtest, solltest du handeln!

Rentenlücke und schleichende Enteignung durch Geldentwertung sind lediglich zwei Gründe, warum du schnellstens investieren solltest.

Was bedeutet Investieren?

Doch was meine ich mit Investieren. Investieren bedeutet nach volkswirtschaftlicher Definition in erster Linie die Anlage von Geld in Produktivvermögen, nach vorherigem Konsumverzicht. Auch m privaten Haushalt, kann nur das investiert werden, was nicht verkonsumiert wurde.

Produktivvermögen sind Sachanlagen, Grund und Boden, physische Dinge, aber auch Humankapital wie Wissen von Mitarbeitern.

Es ist eben nicht ein Geldwert und dementsprechend bezeichne ich das Sparen in Geldwerte wie Sparbücher, Tagesgeldkonten, aber auch Bausparverträge eben nicht als Investment.

Warum ist es nun so entscheidend, dass du in Sachwerte investierst und nicht in Geldwerte sparst?

Der Grund liegt darin, dass dies deine einzige Chance ist, dass du die beiden oben genannten Herausforderungen in den Griff bekommst und das  Dilemma aufbrichst.

Sachwertanlagen sind meist vor der Inflation geschützt, da sich Mieteinnahmmen, Unternehmensgewinne und Grundstückspreise mit der Inflation steigen. Als Sachwertinvestor profitiert du somit sogar von steigenden Inflationsraten.

Um deine Rentenlücke zu schließen benötigst du einen passiven Cashflow ab deinem Renteneintritt. Doch wie generierst du diesen und welches Vermögen benötigst du dafür?

Rechenbeispiel

Dies möchte ich anhand eines kurzen Beispiels verdeutlichen:

Ein 30-Jähriger Mann benötigt zu seinem Renteneintritt mit 67 Jahren ein Vermögen von ca. 600.000 Euro, um keine Einnahmenseinbußen nach seiner aktiven Erwerbsphase zu verzeichnen.

(Annahme: Er benötigt 1500€ monatliche Zusatzeinnahme, die er bei 600.000Euro Vermögen mit 3% jährlicher Verzinsung ohne Kapitalverzehr erhält)

Doch wie erreiche ich dieses Vermögen.

Hierzu ein paar Zahlen zu Verdeutlichung:

Der Mann brauch folgt monatliche Sparrate über 37 Jahre, um bei entsprechender jährlicher Durchschnittsrendite sein Ziel zu erreichen:

Fall 1: 2% Zins 915 Euro monatliche Investitionsrate

Fall 2: 4% Zins 600 Euro monatliche Investitionsrate

Fall 3: 6% Zins 380 Euro monatliche Investitionsrate

Fall 4: 8% Zins 235 Euro monatliche Investitionsrate

(Steuer und Inflation unberücksichtigt)

Nachzurechnen unter folgendem Link.

Jetzt gehen wir mal davon aus, dass der durchschnittliche deutsche Bürger bei einem Durchschnittsverdienst von 3000 Euro brutto im Monat, sich eine Sparrate von 300 Euro leisten kann. Wenn er sein Ziel, die Rentenlücke zu schließen, erreichen möchte, dann kann er sich schlicht keine niedrigen Renditen leisten. Er müsste ansonsten utopische 900 Euro oder mehr im Monat zur Seite legen, um dennoch die Lücke zu schließen.

Wie du siehst ist dies ein Grund mehr langfristig und gerade bei einer Anlagedauer von über 30 Jahren in Produktivkapital wie Sachwerte zu investieren. Dies ist seine EINZIGE CHANCE!

Bei einer monatlichen Summe von etwa 300 Euro benötigt er zwischen 6 und 7 Prozent jährliche Wertentwicklung seiner Anlage, damit das Ziel erreicht werden kann.

Das funktioniert nur mit einem intelligenten Investementportfoliomischung aus diversen Sachwertanalgen.

Wie diese beispielsweise aussehen kann erfährst Du in meinen folgenden BLOG-Beiträgen.

Eine Lösung vorweg:

Langfristig ist beispielsweise die Beteiligung an Aktien eine der besten Formen der Geldanlage. Hier handelt sich schließlich um Produktivkapital. Bei den meisten Unternehmen hast Du einen physischen Gegenwert für deine Anteilsscheine.Denke nur an die Gebäude, Maschinen und Anlagen, den Markenwert und die Bekanntheit des Firmenlogos, die Kunden und Patente und das Know How der Mitarbeiter. An alle dem bist Du beteiligt, sofern du Aktien von einem Unternehmen dein Eigen nennen darfst.

Aktien zählen zudem zu dem Realvermögen. Das bedeutet, dass sie inflationsgeschützt sind und auch dazu Währungsrisiken reduzieren.

Damit sind sie langfristig risikoarm.

FAZIT

Damit für dich zum Mitschreiben: In Zeiten der Null- und Niedrigzinsen musst Du INVESTIEREN!

Das klassische SPAREN wie es die Meisten in Deutschland noch immer stoisch betreiben, hat ausgedient und führt zum realen Vermögensverlust!

Fange Du an umzudenken und starte noch heute deine erste Sachwert-Investition, damit du Vermögen aufbaust, anstatt es abzubauen und schließlich früher oder später unabhängig von staatlichen Institutionen wirst (Hierzu zähle ich vor allem die Gesetzliche Rente)

Ich zeige Dir wie.

BLOG ARCHIV

Über den Autor

Der Investment Ingenieur vereint Investmentwissen und ingenieurwissenschaftliche Vorgehensweise.

Er studierte Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Abschluss M.Eng. und absolvierte parallel die Ausbildungen zum Finanzanlagen- und zum Versicherungsfachmann. Seit seinem 17. Lebensjahr beschäftigt er sich intensiv mit Aktien, Investementfonds und Zertifikaten und seit einigen Jahren auch mit dem Thema Immobilien. Das erworbene Wissen gibt er einfach verständlich in seinem Blog weiter. Er möchte den Lesern den entscheidenden Impuls geben, sich von emsigen Sparern zu selbständigen Investoren zu entwickeln. Das ist ihre einzige Chance Vermögen auszubauen und damit unabhängiger zu werden.

 

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